Schulen
Ausstellungsbesuche können zu einer lustvollen Belebung des Schulalltags werden. Gerne bereiten wir Schulführungen zusammen mit den Lehrern vor. Wir bieten unterrichtsbezogene
Führungen im Klassenverband an. Auf Wunsch ist auch eine anschließende praktische Arbeit im Zeichnen, Ton oder Holz für alle Schulformen und Altersstufen möglich.
Neben der großen Gerhard-Marcks-Sammlung des Museums bieten wir vier Sonderausstellungen im Jahr an und gewähren Einblicke in die vielfältige Formensprache der Künstler und ihren besonderen Umgang mit unterschiedlichen Materialien. Keine Kunst lässt sich für Schüler so unmittelbar erfassen wie Skulpturen. Man kann um sie herumgehen, darf sie (manchmal) auch berühren. Auch bei keiner anderen Kunst sind die Materialien und Formen so vielfältig.
Lehrer haben freien Eintritt im Gerhard-Marcks-Haus. Unter lehrer@marcks.de können Sie Ihre Lehrerkarte bestellen!
Schulführungen:
Montag bis Freitag ab 9.00 Uhr, 45,- €, nur Führung/65,- € /85,- € mit praktischem Teil,
ohne Führung 2,- € pro Schüler
Anlässlich der aktuellen Ausstellung "Der Haken der Bildhauerei - Skulpturen von Alfred Haberpointner" erstellen wir mit den Schülern in Anlehnung an die eindringlichen Texturen auf Haberpointners Skulpturen sogenannte Reibungen aus Papier. Mit bloßen Händen, Pigmenten und mit beständigen mechanischen Bewegungen "malen" wir dreidimensional auf Papier!
Das Gerhard-Marcks-Haus bietet mit Unterstützung der Stiftung Bremer Schuloffensive e.V. jedes Jahr ein umfangreiches museumspädagogisches Programm für Schüler aller Jahrgangsstufen an.
Bremer Schuloffensive - Projekte 2011/2012
An acht (Mini-Projekt) oder zehn Terminen (Maxi-Projekt) à 90 Minuten lernen die teilnehmenden Schulklassen unser Bildhauermuseum, Ausstellungskonzeptionen und die Skulptur in all ihren Facetten kennen. Dabei entdecken sie die spannende Geschichte der Bildhauerkunst und setzen sich kreativ mit vielfältigen künstlerischen Techniken auseinander.
Für Prima- und Sekundarstufe I
Formenspiel – mehr oder weniger?
Konzeption und Durchführung: Maja Pohlan, Museumspädagogin
Es liegt in der Natur des Menschen, stets nach der einfachsten Lösung zu suchen.
Für die Kunst bedeutet das: den Ausdruck verdichten, überflüssiges weglassen, das Wesentliche herausarbeiten und ins Zentrum stellen.
Was aber ist überflüssig, was ist wesentlich?
Was ist der Kern, auf den ich ein Bild konzentrieren möchte? Was ist das Wesentliche eines Raumes, einer Sache, eines Menschen?
Viele bedeutende Künstler haben im Lauf ihrer Entwicklung die gegenständliche, möglichst exakte Wiedergabe hinter sich gelassen und die Darstellung auf für sie wesentliche Elemente wie Licht, Farben, Formen, Stimmungen reduziert.
Wie können wir mit einfachsten minimalen Formen dennoch Bedeutung schaffen?
Werden wir die Perfektion der Einfachheit erreichen? Können wir mit extremer Formreduktion dennoch bildhafte Wahrnehmungen erzeugen?
Wir werden uns in diesem Projekt der „Schrumpfung“, d. h. der Stilisierung und Reduktion in der Bildhauerei widmen. Wer etwas reduziert, führt diese Sache zurück – mit etwas Glück
oder Geschick sogar „auf das richtige Maß“. Dabei werden wir erleben, wie unterschiedlich
die Reduktion und das Wesentliche empfunden und ausgedrückt wird.
Wird uns das Einfache gefallen? Oder mögen wir es doch lieber prächtig und opulent?
Mehr oder weniger?
Information/Anmeldung: Bettina Berg, Telefon:+49 421 32 72 00 oder per E-Mail: berg@marcks.de