Schulen

Ausstellungsbesuche können zu einer lustvollen Belebung des Schulalltags werden. Gerne bereiten wir Schulführungen zusammen mit den Lehrern vor. Wir bieten unterríchtsbezogene Führungen im Klassenverband an. Auf Wunsch ist auch eine anschließende praktische Arbeit im Zeichnen, Ton oder Holz für alle Schulformen und Altersstufen möglich.

Neu: Lehrer haben ab sofort freien Eintritt im Gerhard-Marcks-Haus. Unter lehrer@marcks.de können Sie Ihre Lehrerkarte bestellen!

Schulführungen:
Montag bis Freitag ab 9.00 Uhr, 45,- €, nur Führung/65,- € mit praktischem Teil,
ohne Führung 2,- € pro Schüler

Das Gerhard-Marcks-Haus bietet mit Unterstützung der Stiftung Bremer Schuloffensive e.V. jedes Jahr ein umfangreiches museumspädagogisches Programm für Schüler aller Jahrgangsstufen an.

Kontakt für Schulführungen: Bettina Berg, Telefon: +49 421 32 72 00 oder berg@marcks.de


Bremer Schuloffensive - Projekte 2010/2011

Das Gerhard-Marcks-Haus bietet mit Unterstützung der Stiftung Bremer Schuloffensive e. V. ein umfangreiches museumspädagogisches Programm für Schüler aller Jahrgangsstufen an. Am Anfang des neuen Schuljahrs, 5. August 2010, werden die folgenden Angebote an alle Bremer Schulen verschickt.

Keine Kunst lässt sich für Schüler so unmittelbar erfassen wie Skulpturen. Man kann um sie herumgehen, darf sie (manchmal) auch berühren. Und bei keiner anderen Kunst sind die Materialien und Formen so vielfältig.

An 8 (Mini-Projekt) oder 10 Terminen (Maxi-Projekt) à 90 Minuten lernen die teilnehmenden Schulklassen unser Bildhauermuseum, Ausstellungskonzeptionen und die Skulptur in all ihren Facetten kennen. Dabei entdecken sie die spannende Geschichte der Bildhauerkunst und setzen sich kreativ mit vielfältigen künstlerischen Techniken auseinander.

Für Prima- und Sekundarstufe I

Eine Skulptur ist auch nur ein Mensch!
Stolze Helden in Bronze, unheimliche Textilgestalten und Riesen aus Beton...
Was ist der Mensch? Was macht ihn aus? Was treibt ihn an?
Wir gehen auf Entdeckungsreise durch die erstaunliche Geschichte der figurativen Bildhauerkunst und den Wandel des Menschenbildes.

Seit der Antike haben Bildhauer den Menschen auf vielfältigste Weise dargestellt: idealisiert oder mit individuellen Zügen, keusch verhüllt oder erotisierend formbetont, mit verhaltenem Ausdruck oder ausdrucksvoller Mimik und Gestik. In ihren Themen spiegeln die plastischen Meisterwerke die religiösen, politischen und ästhetischen Auffassungen ihrer Zeit wider.

Drei Ausstellungen des Gerhard-Marcks-Hauses bieten uns im Verlauf des Projekts Einblicke in die vielfältige Formensprache der Künstler und ihrem besonderen Bild vom Menschen:

Es geht ans Eingemachte. Mensch begegnet Figur (13.06 bis 05.09. 2010)
Der Traum des Bildhauers: Johan Tahon (26.09.2010 bis 09. 01.2011)
Feininger & Marcks: Tradition aus dem Bauhaus (23.01 bis 25.04 2011)
Projektinhalte:
Begegnung mit der Figur,·Figuren und Geschichten,·Gefühl, Ausdruck und Gestik, Selbstbildnis,·Selbstinszenierung, Körperverformung, Körper in Aktion,· lebendige Skulpturen, Menschenbilder im öffentlichen Raum,·Besuch bei einem Bildhauer

Konzeption und Durchführung: Maja Pohlan, Museumspädagogin


Für Gymnasien

Projekt zu „Der Traum des Bildhauers: Johan Tahon

Ausgehend von einer schreibenden assoziativen Annäherung an die Skulpturen von Johan Tahon wird ein Projekt über die Darstellbarkeit des Unbewussten angeboten. Es geht hierbei um die Fixierung der ersten Assoziationen, die einem vor einem Kunstwerk in den Sinn kommen und dann darum wie diese persönliche Wahrnehmung in eine neue Form niederschlagen kann.

Kursleiterin: Clarissa Dietrich (Bildhauerin)

Bei Fragen, oder wenn Sie sich bereits anmmelden wollen: Bettina Berg, Telefon:+49 421 32 72 00 oder per E-Mail: berg@marcks.de